Ayahuasca

Herkunft von Ayahuasca

Ayahuasca, eine tief in den Traditionen des Amazonas verwurzelte Pflanzenmedizin, hat eine facettenreiche Geschichte. Nach Forschungen von Gayle Highpine (http://www.ayahuasca.com/amazon/botany-ecology/unraveling-the-mystery-of-the-origin-of-ayahuasca/) wurde das ursprüngliche Ayahuasca Ritual lediglich mit einem Getränk aus der Liane durchgeführt, ohne Zusatz der DMT-haltigen Pflanze. Heute zelebrieren einige Amazonas-Kulturen weiterhin diese Praxis. (https://kahpi.net/ayahuasca-vine-only-without-dmt-banisteriopsis-caapi/)
Allerdings bleibt die Frage, ob die ursprünglichen Anwendungen nur Banisteriopsis caapi nutzten, umstritten. Die Debatte reicht sowohl in die Tiefen der Ethnobotanik als auch der Anthropologie hinein, da die zeitlichen und geographischen Dimensionen zu groß sind, um einen klaren Ursprung zu ermitteln. Wir möchten hier keine definitive Position beziehen, sondern die fraktale Wirkweise der Quantenphysik einbeziehen, dass verschiedene Strukturen gleichzeitig an unterschiedlichen Orten entstehen könnten.
Aus unserer Erfahrung heraus betonen wir jedoch, dass die Einnahme des MAO-Hemmers gefolgt von der Aktivierung körpereigener DMTs und anderer Substanzen therapeutisch vorteilhafter ist als die Zufuhr von externem DMT aus Tieren oder Pflanzen.
Die heute am meisten genutzte Ayahuasca-Mischung kombiniert den MAO-Hemmer Banisteriopsis Caapi mit der DMT-reichen Pflanze Psychotria Viridis. Diese Rezeptur bildet die Grundlage für zahlreiche Zubereitungen, die sowohl von indigenen Medizinmännern als auch von religiösen Gruppen im Amazonas verwendet werden.
Doch der zunehmende Tourismus, insbesondere in Regionen wie Iquitos in Peru, wo viele in Erwartung eines Ayahuasca-“Kicks” anreisen, hat negative Auswirkungen. Nicht nur, dass viele traditionelle indigene Praktiken verloren gehen, weil Profit im Vordergrund steht, es führt auch zu einem nicht nachhaltigen Raubbau der Liane. (https://kahpi.net/ayahuasca-tourism-boom-pedro-tangoa-lopez/)
Genau aus diesem Grund setzen wir ausschließlich auf nachhaltig kultivierte und geerntete Lianen in Verbindung mit der Steppenraute. Diese Pflanze, weit verbreitet im eurasischen Raum, enthält Samen mit einer hohen Konzentration an Harmin/Harmalin, die um einiges konzentrierter ist als jene Konzentration in der Liane. Ihr therapeutischer Nutzen wurde bereits in den 1960er Jahren durch Experten wie Claudio Naranjo bestätigt.
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